|
|
 |
Die
Wasserversorgung Andwil-Arnegg wurde am 8. November 1895
gegründet. 1895
liegt weit zurück. Eine Zeit, die wir nur vom „Hörensagen“
oder aus den Geschichtsbüchern kennen. Doch damals begann ein
neuer Zeitabschnitt. Das Wasser wurde fortan durch ein stetig
wachsendes Leitungssystem direkt ins Haus geliefert. |
Ein
Blick zurück
| Seit
den ersten allemanischen Ansiedlern von Arnegg im Jahre 720
und von Andwil anno 846 bis ins späte Mittelalter schöpfte
man das lebenswichtige Element Wasser einfach aus Bächen
und offenen Quellen. Danach gingen die Bauern daran, Brunnen
zu erstellen. Bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts begnügten
sich die Bewohner damit, das Wasser in Kesseln und Zubern
aus öffentlichen und privaten Brunnen mühsam ins Haus und
den Stall zu schleppen.
|
|
|
|
| Im Spätsommer 1895 leidet die
Bevölkerung nach einer langen Trockenperiode unter
empfindlichem Wassermangel. Im selben Jahr nimmt St. Gallen
das erste grosszügige Wasserwerk am Bodensee in Betrieb und
hat damit die Wasserversorgung für die kommenden Jahrzehnte
gesichert. Die Gemeinden Gossau, Waldkirch, Zuzwil und
Bruggen besitzen ebenfalls bereits eine Wasserversorgung für
Trink- und Löschzwecke. All das sind Gründe, dass fünf
entschlussfreudige Andwiler ein Initiativkomitee für eine
„Andwiler Wassergenossenschaft“ gründen. Verwaltungsrat
Jakob Elser, Otmarsegg, Andwil und seine Gesinnungsgenossen
stossen aber auf wenig Interesse und die Sache verläuft
harzig. Auch bei der Wassersuche stellt sich zunächst kein
Erfolg ein. |
|
|
|
| Weit forscher treten die
Arnegger an die gleiche Aufgabe heran. In aller Stille gründen
sie eine Wasserversorgungs - Genossenschaft. Für Fr. 300.--
kaufen sie eine Quelle in Klinglersweid bei Hohenfirst, ohne
dass die Andwiler etwas davon ahnen. Am folgenden Morgen
pilgern Arnegger Arbeiter mit Pickel und Schaufel hinauf zur
Quelle, um sie zu fassen. |
|
|
|
| Geschockt durch den Arnegger
Tatendrang verlieren auch die Andwiler keine wertvolle Zeit
mehr und gründen am selben Tag eine
Wasserversorgungs-Genossenschaft Andwil. Von Herrn Küng in
Hohenfirst kaufen sie eine Quelle im „Alpgrübli“ zum
Preise von Fr. 1’000.--. Einen Tag nach den Arneggern
wandern nun auch die Andwiler Quellengräber an ihren
Arbeitsplatz. Dem Verwaltungsrat gelingt es dann, vom
Waldkircher Gemeindammann Baumgartner zusätzlich eine
ergiebige Quelle im „Schüsselloo“ am Aetschberg für
Fr. 2’200.-- zu erwerben.
|
|
|
|
| Gemeinsam
geht’s besser |
|
| Am 8.
November 1895 einigen sich die beiden
Wassergenossenschaften schliesslich, die zukünftigen
Probleme gemeinsam zu lösen. Damit hat die Geburtsstunde
der Wasserversorgungs-Genossenschaft Andwil-Arnegg
geschlagen......
|
|
|
 |
..... Wer mehr wissen
möchte über die Geschichte der Wasserversorgung
Andwil-Arnegg findet in der nachfolgenden Chronik viele
interessante Informationen. |
|
|
|
|
| Chronik
der Wasserversorgung Andwil-Arnegg
|
|
| Die
Chronik wird der Übersichtlichkeit halber in
folgende Zeitabschnitte aufgeteilt: |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|